Berichte

Wald tut gut – egal zu welcher Jahreszeit.  Von der Stiftung Klimawald S.H. berichtete uns Herr Alf Yark von seiner ehrenamtlichen Arbeit, die uns allen zu Gute kommt.

Am 25.April war Herr Yark von der " Stiftung Klimawald " bei uns zu Gast. Herr Yark zeigte uns anhand sehr anschaulicher Zahlen die Veränderung der Temperaturwerte, erklärte den Treibhauseffekt und warnte vor Wetterextremen. Als einer der Hauptverursacher der erdnahen Klimaerwärmung gilt das Kohlendioxid, sprich Co2. Der Anstieg der Co2-Werte begann mit dem Zeitalter der Industrialisierung, mit der vermehrten Verbrennung fossiler Brennstoffe (Kohle, Gas, Erdöl). Jetzt gilt es Klimaschutzmaßnahmen zu ergreifen, um Gase zu binden. Ganz natürlich und nachhaltig trägt das Pflanzen von Bäumen dazu bei. "Wälder sind der Sonnenschirm der Erde". Mit neuen Wäldern kann der natürliche Schutz wieder aktiviert werden. Die Stiftung Klimawald ist eine Bürger-Mitmach-Stiftung - jeder der etwas tun möchte, hat hier die Möglichkeit zu helfen. 40 ha Wald sind in 10 Jahren durch ehrenamtliches Engagement mit Hilfe von Spenden in Schleswig-Holstein entstanden. Wir waren alle beeindruckt und bedankten uns mit einer Spende.

"Umwelt geht uns alle an – Nachhaltigkeit beginnt vor unserer Tür" - Werner Schweizer, Bürgermeister der Gemeinde Klixbüll (Kreis Nordfriesland)

Bei schönstem Frühlingswetter haben wir Landfrauen uns am Samstag, den 06.04.2019, zu einem Frühstück im Lindenkrug in Königsförde getroffen.

Zu unserem Thema „Umwelt geht uns alle an – Nachhaltigkeit beginnt vor unserer Tür“ hatten wir den Bürgermeister der Gemeinde Klixbüll (Kreis Nordfriesland) Werner Schweizer und den Bürgermeister der Gemeinde Lindau Jens Krabbenhöft eingeladen.

 

Zu Beginn hat Jens Krabbenhöft uns und unseren Gast informiert, was unsere Gemeinde für die Umsetzung des Themas „Nachhaltigkeit“ tut. So ist Lindau seit 2013 CO2-neutrale Gemeinde, d. h. alle öffentlichen Gebäude werden mit einer Holzschnitzelanlage beheizt.

 

Unser Gast Herr Werner Schweizer ist in der Gemeinde Klixbüll seit 2013 als ehrenamtlicher Bürgermeister tätig. Er engagiert sich aus Überzeugung stark im Themenbereich Erneuerbare Energie nach seinem Motto „Think global act local“. Die Gemeinde Klixbüll wurde 2018 für den Landes-Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ nominiert. Dazu hatte sich die Gemeinde eine Arbeitsthese aufgestellt „Ohne Nachhaltigkeit keine Zukunftsfähigkeit“. So gibt es in der Gemeinde bereits seit 2016 ein E-Carsharing Projekt, das Dörpsmobil Klixbüll, das mit Strom aus Klixbüller Windmühlen fährt. Klixbüll setzt sich für die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs)´ein und versucht diese umzusetzen. Dazu ist Herr Schweizer auch auf nationaler Ebene tätig.

 

Herr Schweizer hat uns mit vielen Informationen versorgt, uns zum Nachdenken, Umdenken und Nachlesen angeregt. Wir alle sollten uns das Zitat aus Afrika merken und versuchen, danach zu handeln „Wenn viele kleine Leute an vielen kleinen Orten viele kleine Schritte tun, dann werden sie das Gesicht der Welt verändern.“

„Bringen Sie doch mal´n Sakko mit“

Unser Gast im März 2019 war Herr Norbert Radzanowski, der uns Landfrauen aus dem NDR als Nachrichtensprecher und Moderator bekannt ist. Seine Laufbahn beim NDR begann 1973 mit einem Anruf des Fernseh-Produktionsleiters aus dem Kieler Funkhaus mit einem Angebot zum Sprechen der Nachrichten und der Aufforderung „Bringen Sie doch mal’n Sakko mit“. Herr Radzanowski hat uns mit unterhaltsamen Erzählungen von seiner Tätigkeit und seinen Erlebnissen als freier Mitarbeiter des NDR sowie Textpassagen aus seinem Buch erfreut. Ab 2001 war er dann nicht mehr auf dem Bildschirm präsent, da er seine Tätigkeit für den NDR beendet hat. Danach hat er bis zum Renteneintritt noch einige Jahre als Pressesprecher der Nordelbischen Kirche gearbeitet, wo er seine vielfältigen Kontakte und seine Medienerfahrung einbringen konnte. Wir alle waren von dem Abend mit Herrn Radzanowski begeistert und viele haben die Chance genutzt, ihm noch Fragen zu stellen oder mit ihm noch ein paar Worte zu wechseln.

Chiropraktik – was verbirgt sich dahinter?

An unserer ersten Abendveranstaltung 2019 war der Dipl. Chiropraktor Martin Rahr Pedersen aus Eckernförde unser Gastreferent. Er informierte uns Landfrauen über diesen Heilberuf und die spezielle Behandlungstechnik. Chiropraktik bedeutet „mit der Hand behandeln“. Deutschlandweit praktizieren etwa 100 ausgebildete Chiropraktoren. Die Ausbildung erfolgt u. a. in den USA, England, Dänemark, Frankreich und der Schweiz und die Kandidaten dürfen danach den Titel Doctor of Chiropractic führen. In Deutschland arbeiten die Chiropraktoren nach dem Heilpraktiker Gesetz. Herr Rahr Pedersen empfahl uns, ihn oder seine Kollegen nicht erst aufzusuchen, wenn die Schmerzen nicht mehr erträglich sind, sondern frühzeitig, weil nur dann eine chiropraktische Behandlung Erfolge zeigen kann. Mit Unterstützung von freiwilligen Kandidatinnen führte er uns die praktische Anwendung vor, die uns alle sehr beeindruckt hat.

 Am Ende seines interessanten Vortrages hatten noch viele Landfrauen Fragen an ihn, die er gerne beantwortet hat.

Besichtigung der Gärtnerei Meyer in Holzdorf

Fotos: D. Dreyer

An unserem "Wandertag" am 30.05.2018 durften wir die Gärtnerei Meyer in Holzdorf besuchen. Nach einem sehr netten und herzlichen Empfang haben wir bei einem Rundgang über das Gelände viele Informationen erhalten und konnten zahlreiche interessante Projekte wie z. B. einen Minigarten auf Stroh oder Mini-Gemüsehochbeete ansehen. Sicher werden davon manche Anregungen im eigenen Garten umgesetzt. Im Anschluss haben wir uns in Eckernförde im Tortenstübchen von Gabi Schmidt getroffen und den Nachmittag bei Kaffee und Kuchen ausklingen lassen. 

 

„Spinnereien und Rumgeflachse - Lieder, Texte und gezeigtes Handwerk zum Leinen“

Am 25.04.2018 hatten wir Jan Graf zu Gast - uns allen bekannt aus Reihe „Hör mal´n beten to“ aber auch als Musiker und Autor.

 

Zu seiner spannenden Entdeckungsreise in Texten und Liedern zum Flachs hat er uns allerlei interessantes Anschauungsmaterial wie Saatkörner, Spinnrad, Webstuhl und Stoffproben mitgebracht. Er stellte uns den Flachs/Lein vor und erläuterte, welche Bedeutung diese Pflanze in der früheren Zeit für uns Menschen hatte. Für die Ernährung, Medizin, Malerei und Textilien sowie auch als Polster und Füllmaterial lässt sich diese Pflanze verwenden. Aber auch viele Redewendungen, die heute benutzt werden, kommen aus dieser Zeit des vorindustriellen Flachsanbaues. Man fuhr z. B. „ins Blaue“, womit die schöne blaue Blütenpracht der Flachsfelder im Frühjahr gemein war. Oder auch der Begriff „Rumflachsen“. Hier spiegelt sich die Leichtigkeit und Ausgelassenheit der jungen Leute während der verhältnismäßig leichten Flachsernte wieder. Herr Graf zeigte uns auch in praktischen Vorführungen die Verarbeitung und ermunterte die Landfrauen mitanzupacken. Am Ende seines Vortrages berichtete er über den Untergang der Leineweberei durch die Industrialisierung Mitte des 19. Jahrhunderts. Sein unterhaltsamer und interessanter Vortrag endet mit dem Gedicht „Die schlesischen Weber“ von Heinrich Heine.

 

Kränze aus Naturmaterialien

 

Am 17.04.2018 haben wir einen sehr kreativen Abend mit  Frau Sabrina Timm von der Kreativwerkstatt „Strandgut und Wald“ verbracht. Nach ihrer Anleitung und den von ihr mitgebrachten Materialien aus Wald und Meer wurden von uns dekorative Kränze hergestellt.

"Die Magie unserer Handtasche" mit Susanne Lunge zu Byern

Am ersten Samstag im Monat März haben wir uns bereits am Vormittag zu einem gemeinsamen Frühstück getroffen. Unsere Gastreferentin war die Feng-Shui Beraterin Frau Susanne Lunge von Byern, die uns mit einem kurzweiligen Vortrag in die „Magie unserer Handtasche“ einführte.
Die Handtasche ist unser täglicher Begleiter, sehr persönlich ausgesucht und „eingerichtet“. Sie ist unser privater Raum, für den wir allein verantwortlich sind. In diese Materie kann uns kein Mann und kein Kind hineinreden. Ist sie klein oder groß, praktisch oder modisch angesagt, all dies sagt viel über die Trägerin aus.
Frau Lunge von Byern gab uns als erstes einen Überblick über die Lehre des Feng Shui. Jeder Mensch kann einem Grundelement zugeordnet werden – Erde, Feuer, Holz, Metall oder Wasser. Diese Grundelemente spiegeln sich in unserem Leben, der Einrichtung der Wohnung und in unserer Handtasche wieder. Die großen modernen Shopper werden dem Typ „Erde“ zugeordnet. Hierin finden sich alle Dinge, die die Trägerin benötigt, aber auch vieles mehr. Sie denkt für andere mit und sorgt für sie. Allerdings ist die Frage, ob sie sich nicht verändern will. Dies kann Frau erreichen, indem sie ein anderes Element dazu nimmt. Zum Beispiel braucht die Erde das Element Feuer für mehr Energie. Der „Holz-Typ“ trägt am liebsten Cross-Over Bags. Er hat die Hände frei und kann überall mit anpacken. Dieser Typ kann sich durch das Element Feuer - als Beispiel führte uns die Referentin ein kleines rotes herzförmiges Täschchen vor, nicht praktisch, aber mit Spaßfaktor - ausbremsen. Schließlich will Frau nicht überall mitwirken! Hier sieht man, dass die Elemente allein oder in Kombination miteinander unterschiedliche Wirkungen erzielen können. Auf jeden Fall werden wir bei unserem nächsten Handtaschenkauf an diesen Vortrag denken und die Auswahl unseres Wunschmodells hinterfragen.