Berichte

Kartoffeltestessen incl. einer Hofführung mit  dem Ackertaxi auf dem Gut Schirnau

Unsere Erntedankveranstaltung am 17. Oktober 2019 fand in diesem Jahr auf dem Gut Schirnau statt. Nach einer herzlichen Begrüßung durch den Eigentümer Carsten Fedder ist ein Teil unserer Gruppe mit dem Ackertaxi durch die Felder gefahren. Für den anderen Teil der Gruppe ging es mit dem Sohn des Hauses in das Lagerhaus , wo unendlich viele Kisten mit Kartoffeln lagern und anschließend in die Halle, wo die geernteten Feldfrüchte für den Verkauf in den Supermärkten aufbereitet werden.

 

Bei der anschließenden Kartoffelverkostung durften wir sechs verschiedene Sorten probieren, bekannte wie Laura und Belana, aber auch zwei Sorten, die noch im Test sind. Nach einem leckeren Essen mit Pellkartoffeln, Kräuterquark und Schinken hat Herr Fedder uns in einem sehr interessanten Vortrag den Anbau und die Ernte im Lauf des Jahres erläutert.

Erntedankgottesdienst am 6.Oktober 2019 auf dem Hof der Familie Krabbenhöft

In diesem Jahr feierte die Kirchengemeinde Gettorf ihren Erntedankgottes-dienst auf dem landwirtschaftlichen Betrieb der Familie Krabbenhöft in Revensdorf.

 

Bevor es losgehen konnte, wurde am Samstag die Maschinenhalle ausgeräumt und die Landfrauen und viele Helfer haben die Halle festlich mit Blumen und Gaben aus dem Garten geschmückt und Bänke und Stühle für die Gottesdienstbesucher aufgebaut.

 

Am Sonntag präsentierte sich der goldene Oktober mit Sonnenschein und den schönsten Herbstfarben und viele Gottesdienstbesucher kamen zu diesem besonderen Ereignis. Die Halle war voll besetzt und viele Besucher mussten draußen stehen. Die Landfrauen hatten eine wunderschöne Erntekrone gebunden, die von ihnen in die Halle getragen wurde und vor dem Altar an die Decke hochgezogen wurde. Sie verbleibt als Erinnerung an diesen Tag bei der Familie Krabbenhöft. Einen besonderen Gast konnte die Pastorin Frau Loose-Stolten auch begrüßen: unser Ministerpräsident Daniel Günther war privat mit seiner Tochter gekommen.

 

Nach dem Gottesdienst war auf dem Hof ein reges Treiben. Die Landfrauen haben selbstgekochte Kartoffelsuppe, Kuchen und Kaffee angeboten, die Pfadfinder verkauften Grillwürstchen und Crèpes. Die Kinder konnten Haarkränze binden oder zusehen, wie Wolle gesponnen wird oder sie konnten eine Rundfahrt mit einem Oldtimer Trecker machen. Ebenso präsentierten sich die Jäger und auch die Käserei Holtsee war mit ihrem Käsemobil vertreten. Die Familie Krabbenhöft hat die Besucher zu Hofführungen eingeladen. Diese wurden auch gern angenommen.

Für alle Besucher und Teilnehmer war dies ein besonderer Tag, an den wir uns noch lange erinnern werden.

Wir binden einen Herbstkranz

Im September haben wir uns zum Binden von Herbstkränzen auf dem Hof Neve in Hennerode getroffen. Silke Schröder und Eva Janzen hatten sich bereit erklärt, uns in die Kunst des Kranzbindens einzuweihen. Sie brachten uns reichlich Material zum Binden aus ihren Gärten mit sowie einige wunderschöne Kränze als Vorlage und vielleicht auch als Anreiz. Wir konnten alle einen wunderschönen selbstgefertigten Kranz mit nach Hause nehmen und hatten viel Freude an dieser kreativen Arbeit. Nachdem wir alles wieder aufgeräumt hatten, wurden wir von Angelika Neve mit leckerem selbst-gebackenem Zwiebelkuchen und Federweißer verwöhnt. Wir bedanken uns sehr herzlich bei Frau Schröder und Frau Janzen für ihre kreativen Ideen und ihre Hilfe und bei Frau Neve für den Raum und die super Bewirtung.

Wald tut gut – egal zu welcher Jahreszeit.  Von der Stiftung Klimawald S.H. berichtete uns Herr Alf Yark von seiner ehrenamtlichen Arbeit, die uns allen zu Gute kommt.

Am 25.April war Herr Yark von der " Stiftung Klimawald " bei uns zu Gast. Herr Yark zeigte uns anhand sehr anschaulicher Zahlen die Veränderung der Temperaturwerte, erklärte den Treibhauseffekt und warnte vor Wetterextremen. Als einer der Hauptverursacher der erdnahen Klimaerwärmung gilt das Kohlendioxid, sprich Co2. Der Anstieg der Co2-Werte begann mit dem Zeitalter der Industrialisierung, mit der vermehrten Verbrennung fossiler Brennstoffe (Kohle, Gas, Erdöl). Jetzt gilt es Klimaschutzmaßnahmen zu ergreifen, um Gase zu binden. Ganz natürlich und nachhaltig trägt das Pflanzen von Bäumen dazu bei. "Wälder sind der Sonnenschirm der Erde". Mit neuen Wäldern kann der natürliche Schutz wieder aktiviert werden. Die Stiftung Klimawald ist eine Bürger-Mitmach-Stiftung - jeder der etwas tun möchte, hat hier die Möglichkeit zu helfen. 40 ha Wald sind in 10 Jahren durch ehrenamtliches Engagement mit Hilfe von Spenden in Schleswig-Holstein entstanden. Wir waren alle beeindruckt und bedankten uns mit einer Spende.

"Umwelt geht uns alle an – Nachhaltigkeit beginnt vor unserer Tür" - Werner Schweizer, Bürgermeister der Gemeinde Klixbüll (Kreis Nordfriesland)

Bei schönstem Frühlingswetter haben wir Landfrauen uns am Samstag, den 06.04.2019, zu einem Frühstück im Lindenkrug in Königsförde getroffen.

Zu unserem Thema „Umwelt geht uns alle an – Nachhaltigkeit beginnt vor unserer Tür“ hatten wir den Bürgermeister der Gemeinde Klixbüll (Kreis Nordfriesland) Werner Schweizer und den Bürgermeister der Gemeinde Lindau Jens Krabbenhöft eingeladen.

 

Zu Beginn hat Jens Krabbenhöft uns und unseren Gast informiert, was unsere Gemeinde für die Umsetzung des Themas „Nachhaltigkeit“ tut. So ist Lindau seit 2013 CO2-neutrale Gemeinde, d. h. alle öffentlichen Gebäude werden mit einer Holzschnitzelanlage beheizt.

 

Unser Gast Herr Werner Schweizer ist in der Gemeinde Klixbüll seit 2013 als ehrenamtlicher Bürgermeister tätig. Er engagiert sich aus Überzeugung stark im Themenbereich Erneuerbare Energie nach seinem Motto „Think global act local“. Die Gemeinde Klixbüll wurde 2018 für den Landes-Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ nominiert. Dazu hatte sich die Gemeinde eine Arbeitsthese aufgestellt „Ohne Nachhaltigkeit keine Zukunftsfähigkeit“. So gibt es in der Gemeinde bereits seit 2016 ein E-Carsharing Projekt, das Dörpsmobil Klixbüll, das mit Strom aus Klixbüller Windmühlen fährt. Klixbüll setzt sich für die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs)´ein und versucht diese umzusetzen. Dazu ist Herr Schweizer auch auf nationaler Ebene tätig.

 

Herr Schweizer hat uns mit vielen Informationen versorgt, uns zum Nachdenken, Umdenken und Nachlesen angeregt. Wir alle sollten uns das Zitat aus Afrika merken und versuchen, danach zu handeln „Wenn viele kleine Leute an vielen kleinen Orten viele kleine Schritte tun, dann werden sie das Gesicht der Welt verändern.“

„Bringen Sie doch mal´n Sakko mit“

Unser Gast im März 2019 war Herr Norbert Radzanowski, der uns Landfrauen aus dem NDR als Nachrichtensprecher und Moderator bekannt ist. Seine Laufbahn beim NDR begann 1973 mit einem Anruf des Fernseh-Produktionsleiters aus dem Kieler Funkhaus mit einem Angebot zum Sprechen der Nachrichten und der Aufforderung „Bringen Sie doch mal’n Sakko mit“. Herr Radzanowski hat uns mit unterhaltsamen Erzählungen von seiner Tätigkeit und seinen Erlebnissen als freier Mitarbeiter des NDR sowie Textpassagen aus seinem Buch erfreut. Ab 2001 war er dann nicht mehr auf dem Bildschirm präsent, da er seine Tätigkeit für den NDR beendet hat. Danach hat er bis zum Renteneintritt noch einige Jahre als Pressesprecher der Nordelbischen Kirche gearbeitet, wo er seine vielfältigen Kontakte und seine Medienerfahrung einbringen konnte. Wir alle waren von dem Abend mit Herrn Radzanowski begeistert und viele haben die Chance genutzt, ihm noch Fragen zu stellen oder mit ihm noch ein paar Worte zu wechseln.

Chiropraktik – was verbirgt sich dahinter?

An unserer ersten Abendveranstaltung 2019 war der Dipl. Chiropraktor Martin Rahr Pedersen aus Eckernförde unser Gastreferent. Er informierte uns Landfrauen über diesen Heilberuf und die spezielle Behandlungstechnik. Chiropraktik bedeutet „mit der Hand behandeln“. Deutschlandweit praktizieren etwa 100 ausgebildete Chiropraktoren. Die Ausbildung erfolgt u. a. in den USA, England, Dänemark, Frankreich und der Schweiz und die Kandidaten dürfen danach den Titel Doctor of Chiropractic führen. In Deutschland arbeiten die Chiropraktoren nach dem Heilpraktiker Gesetz. Herr Rahr Pedersen empfahl uns, ihn oder seine Kollegen nicht erst aufzusuchen, wenn die Schmerzen nicht mehr erträglich sind, sondern frühzeitig, weil nur dann eine chiropraktische Behandlung Erfolge zeigen kann. Mit Unterstützung von freiwilligen Kandidatinnen führte er uns die praktische Anwendung vor, die uns alle sehr beeindruckt hat.

 Am Ende seines interessanten Vortrages hatten noch viele Landfrauen Fragen an ihn, die er gerne beantwortet hat.